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BIKE CITY GUIDE APP macht Fahrrad smart

Weltweit radeln: Bike Citizens erleben mit der App des Grazer Start-ups ihre Städte aus einer neuen Perspektive.

Zwei Gründer von Bike Citizens mit ihren Fahrrädern
© Bike Citizens

Wie international ist Ihr Unternehmen aufgestellt?

Mehr als 80% unserer Umsätze werden im Ausland erzielt, da der Markt in Österreich für ein Unternehmen unserer Art einfach zu klein wäre. Der Großteil davon kommt aus dem europäischen Raum, da dieser leichter erreichbar ist und Kontakte gut aufrecht erhalten werden können. Diese Quote sollte weiter steigen, da wir mit unseren digitalen Services und Produkten global aufgestellt sind und diese außerhalb Österreichs auf großes Interesse stoßen.

Wie ist der aktuelle Stand Ihrer Exportaktivitäten in den von go-international geförderten Zielmärkten?

Das Angebot wurde auf über 35 Städte in sieben Ländern ausgedehnt (darunter Paris, Amsterdam, Barcelona) und zusätzlich wurde die Produktpalette erweitert. In Polen konnten wir einen Großhändler finden, der sich langsam zu einem verlässlichen Partner entwickelt. In Spanien konnte nur kurzfristig eine Verbesserung erreicht werden, allerdings war es nicht möglich nachhaltig die Verkäufe zu steigern. Ausschlaggebend dafür dürfte die Marktsituation sein. Australien hat sich kurzfristig sehr gut entwickelt und die Verkäufe konnten auf einem tieferen, aber gleichmäßigen Niveau gehalten werden.

Welche Rolle spielt die Unterstützung durch go-international beim Markteintritt?

Es erleichtert die Entscheidung, in einen neuen Markt einzutreten und die Aktivitäten auszuweiten, da durch die Unterstützung von go-international das Anfangsrisiko enorm verringert werden kann. Oft ist es logistisch und operativ nur ein relativ kleiner Schritt, in einen neuen Markt zu einzutreten. Die Herausforderung liegt in der Potenzialabschätzung, da oft noch keine Erfahrungen vorhanden sind und schwer abgeschätzt werden kann, welche Umsätze sich realisieren lassen. Mit einer Förderung kann der Zeitraum zwischen Kundenansprache und Geschäftsabschluss überbrückt werden, da Umsätze nicht sofort erzielt werden müssen.

Ein Fahrradlenker mit Smartphone-Halterung, auf der die Bike City App geöffnet ist.
© Bike Citizens

In welchen Situationen bewährt sich die Zusammenarbeit mit den AußenwirtschaftsCenter besonders?

Für uns ist der Kontakt zu den AußenwirtschaftsCenter insbesondere bei der Suche nach rechtlicher Unterstützung im Zielland (Haftungsfragen, vertragliche Bestimmungen, etc.) sehr hilfreich. Anfragen werden entweder direkt beantwortet oder man wird sehr rasch an ansässige Berater weiter verwiesen. Auch bei Fragen zum Import oder zu Branchenverzeichnissen kommt man rasch an die gewünschten Informationen.

Welche Maßnahme war für Ihren Markteintritt die zielführendste?

Einen Markteintritt alleine zu bestreiten, ist extrem aufwendig, da das notwendige Netzwerk erst aufgebaut werden muss. Daher hat es sich als zielführend erwiesen, bereits frühzeitig vor Ort Multiplikatoren zu finden, die aus Eigeninteresse und Überzeugung unser Service in ihrem Netzwerk verbreiten. In möglichst kurzer Zeit zumindest einen Referenzkunden vorweisen zu können, ist für die Bekanntheit und in Verhandlungen ein enormer Vorteil. 

BikeCityGuide Apps Gmbh im Word-Rap 

  • Dieses Klischee über die Vereinigten Staaten ist absolut wahr: „US-Amerikaner zeigen sehr schnell enormes Interesse an neuen Produkten und möglichen Kooperationen; wollen Dinge sofort vorantreiben. Wenn sie allerdings nicht in kürzester Zeit ihr Ziel erreicht haben, sehen sie den „Deal“ als gescheitert an und verlieren das Interesse."
  • Am Flughafen mag ich... „verlässlich funktionierendes Wi-Fi, das für eine unbegrenzte Zeit (oder zumindest 3h lang) gratis benutzt werden darf und genügend Sitzplätze, die Stromanschlüsse für Laptops bieten."


Datum der Veröffentlichung: August 2017