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Dynell elektrisiert die internationale Luftfahrt

Der oberösterreichische Industriebetrieb sorgt für stabile Stromversorgung auf Flughäfen in Europa, Amerika dem Nahen Osten und Asien. Der nächste Schritt wird unter anderem nach Afrika führen.

Dynell Mitarbeiter vor einem Flugzeug samt Dynell Bodenstromversorgung
Statische Lösung an der Fluggastbrücke © Dynell GmbH

Als junges Unternehmen haben Sie es geschafft, sich in einer hochspezialisierten Nische der internationalen Luftfahrtbranche einen Namen zu machen. Wie ist Ihnen das gelungen?

Wir bieten eine Reihe von intelligenten Energie- und Infrastrukturlösungen für die Bodenstromversorgung auf Flughäfen an - von hoch innovativen statischen Umformern für die Stromversorgung von Flugzeugen bis hin zu Ladestationen für elektrische Fahrzeuge am Flughafengelände. Eine wichtige Basis ist natürlich unsere Branchen Expertise von mehr als 10 Jahre in diesem Bereich, um als Systemintegrator mit Effizienz, Leistung und Zuverlässigkeit punkten zu können. Damit sind unsere Anlagen wesentlich effizienter und nachhaltiger gebaut und bieten trotzdem höchste Versorgungssicherheit.

Dynell Produkte und Plakat
© Dynell GmbH Dynell Produktfamilie
Projekte in Europa, Amerika, Asien und im Nahen Osten konnten bereits realisiert werden. Wie ist das so rasch gelungen - und welche Rolle spielte dabei go-international?

Ja, im mittleren Osten und Spanien konnten wir sehr rasch Erfolge verzeichnen. Von Beginn an war es wichtig, starke Vertriebspartner zu gewinnen und parallel dazu mit Onlinemarkting-Tools ein Netzwerk aufzubauen. Viel Budget wurde für eine gute Homepage, Social Media-Schaltungen sowie Werbekampagnen auf Branchenplattformen eingesetzt. Für unsere Expansion nach Frankreich nutzen wir den Internationalisierungsscheck von go-international für unsere Messevorbereitungen: es wurden Marketingunterlagen übersetzt und ein französisches Produktvideo produziert. Leider mussten wir unsere Frankreich-Pläne wegen COVID-19 verschieben, aber die Basis ist geschaffen und wir sind sehr zuversichtlich. 

Dynell – Passenger Terminal Expo 2020

Wie gehen Sie mit den Herausforderungen der Corona-Krise um?

Unabhängig von dieser Situation stehen Digitalisierung, Innovation und Technologie ganz oben auf unserer Strategieagenda und diese drei Themen sind für uns auch der Schlüssel für einen erfolgreichen Umgang mit Corona. Beispielsweise haben wir gezielt in Onlinemarketing investiert - dies auch mit Unterstützung durch den Digitalisierungsscheck. Damit konnten wir auch in der aktuell sehr schwierigen Zeit einige vielversprechende Leads generieren und somit auch Erfolge erzielen.

Wohin führen Sie Ihre nächsten Internationalisierungspläne?

Wir denken, dass Afrika einige interessante Märkte zu bieten hat, wo wir vermehrt mit Know-how und kosteneffizienten Lösungen Punkten können. Des Weiteren ist dieser Markt nur vereinzelt von anderen Marktbegleitern aufgearbeitet.

Nutzen Sie dafür das Know-how der AußenwirtschaftsCenter?

Ja, sehr gerne sogar. Den Anstoß dafür gab uns ein Webinar zum Thema "Nach Afrika und Lateinamerika über Portugal und Spanien - die Iberische Halbinsel als Drehscheibe", an dem wir im Oktober 2020 teilnahmen. Dort entstand der direkte Kontakt zu Fr. Esther Maca vom AußenwirtschaftsCenter in Lissabon. Wir wurden hervorragend beraten und bekamen sehr gute lokale Kontakte von potenziellen Kunden, mit den wir aktuell die Möglichkeiten einer Kooperation ausloten. Ohne diesen Support hätte es um einiges länger gedauert, um dort anzukommen, wo wir jetzt stehen. Ähnlich gute Erfahrungen haben wir auch beim Afrika-Day gemacht. Die AußenwirtschaftsCenter verfügen über hervorragende Länderkenntnisse hinsichtlich rechtlicher Rahmenbedingungen und unterstützen uns aktiv bei der Partnersuche.

Was würden Sie anderen österreichischen Unternehmen raten, die ihre ersten Schritte in Richtung Afrika wagen?

Wir empfehlen speziell jungen Unternehmen, das Netzwerk der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA zu nutzen. Wir sind regelmäßig mit diversen AußenwirtschaftsCenter weltweit in Kontakt und nutzen deren Services in unterschiedlichen Belangen, z.B. für die Suche nach potenziellen Partnern, für Infos zu den lokalen Rahmenbedingungen, rechtliche Unterstützung, Informationsaustausch. Für junge Unternehmen, die ihr Vertriebsnetz aufbauen, sind diese Services sehr wertvoll und unterstützend.

Dynell GmbH im Word-Rap 

  • Ich bewundere ... "die Mitarbeiter von Dynell, die nach wie vor auch in schwierigen Covid-Zeiten vollen Einsatz zeigen."
  • Die bedeutendste Innovation der letzten 30 Jahre: "Das Smart Phone"
  • Am Flughafen mag ich es ... "Dynell Produkte zu sehen."


(Datum der Veröffentlichung: Februar 2021)