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TST sorgt für nachhaltige Waldbewirtschaftung in Japan

Forstgenossenschaft der Region Tottori setzt auf bodenschonende Seilkrantechnik für Baumernte in steilen Hängen und erhält eine Auszeichnung des japanischen Kaisers.

forstwirtschaftliches Fahrzeug in Steilhanglage
© Tina Töstl

Wie international ist Ihr Unternehmen aufgestellt?

Vertriebspartner haben wir in Japan, Großbritannien und Chile. Den Vertrieb in die Länder Slowakei, Tschechien, Russland übernimmt ein Mitarbeiter unseres Unternehmens. Ohne Vertriebsnetz wurden TST Seilgeräte in folgende Länder verkauft: Frankreich, Schweiz, Deutschland, Slowenien. Rumänien, China, Kanada haben wir als nächstes im Fokus.

go-international hat Sie nach Japan begleitet - wie ist der aktuelle Stand?

Die go-international Förderung ermöglichte uns, zwei Mal an Wirtschaftsmissionen in Japan teilzunehmen. Die Beziehungen und das Vertrauen zu unserem Vertriebspartner und dem ersten und daher wichtigsten Kunden wurden dadurch sehr verfestigt. Der erste TST 400 Forst-Seilkran wurde im Dezember 2016 in Japan auf einem japanischen LKW aufgebaut. Wir sind sehr stolz darauf, dass unserem Kunden, einer Forstgenossenschaft in der Region Tottori, im Jänner 2017, ein Award von Kaiser Akihito überreicht wurde. Im Jahr 2015 kamen 9 japanische Forsttechniker zu uns und absolvierten einen Seilkran-Schnupperkurs.  Wir sind sehr stolz auf unseren ersten großen Export-Erfolg in Japan, der ohne unser tolles Team und die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA nicht möglich gewesen wäre. Unser Unternehmen und die von uns produzierten Maschinen tragen dazu bei, dass die Wälder dieser Erde nachhaltig bewirtschaftet werden können und in Zeiten des Klimawandels hat das oberste Priorität!

Gruppenfoto vor einem Seilkran
© Tina Töstl

Hatten Sie auch mit dem AußenwirtschaftsCenter in Tokio Kontakt?

Unseren ersten persönlichen und äußerst positiven Kontakt mit dem AußenwirtschaftsCenter Tokio hatten wir im Sommer 2013 in Ossiach, Kärnten. Herr Luigi Finocchiaro vom AußenwirtschaftsCenter Tokio begleitete eine japanische Delegation. Solche top-organisierten Veranstaltungen in Österreich, wie zum Beispiel Firmenpräsentationen vor Forstfachleuten oder die Besuche der japanischen Gruppen an unseren Messeständen bei der Klagenfurter Holzmesse und der Fachmesse Austrofoma, führten dazu, dass unser Bekanntheitsgrad in Japan wesentlich gestiegen ist. In weiterer Folge war die Unterstützung des AußenwirtschaftsCenters bei Gesprächen mit der Kooperationsfirma aufgrund der sprachlichen Barriere sehr wichtig.

Was waren die Highlights Ihrer bisherigen internationalen Aktivitäten?

Neue Länder, Menschen und Kulturen kennenlernen sind immer Highlights. In Japan gehört natürlich das Essen dazu.

Die schönste / skurrilste Erinnerung an meine ersten Schritte in den Export?

Bei einem Empfang an der österreichischen Botschaft in Tokio hat sich herausgestellt, dass der Botschafter meinen Heimatort Türnitz recht gut kennt, da er dort sehr oft Skifahren ging.

Wodurch unterscheidet sich Japan von anderen Ländern, in denen Sie bereits tätig sind?

In Japan ist alles total sauber, effizient, korrekt.

Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Dos and Don'ts in Japan?

Businesscards sind sehr wichtig in Japan. Man muss mit beiden Händen die Kärtchen austauschen, am besten man beobachtet wie die anderen das machen. Sehr oft müssen Straßenschuhe ausgezogen werden, wie zum Beispiel im Restaurant, beim Besuch von Tempeln oder Schlössern - es stehen dann Hausschuhe zur Verfügung. Wichtige Regeln sind außerdem noch das Kopfnicken (Mini-Verbeugung) beim Begrüßen und Verabschieden.

Ein letzter heißer Tipp für andere österreichische Unternehmen die den Markteintritt in Japan planen?

Geduld haben.

TST Seilgeräte Tröstl GmbH im Word-Rap

  • Die bedeutendste Innovation der letzten 50 Jahre ist... „das Internet."
  • Innovation... „beginnt im Kopf mit einer kühnen Idee und Mut zum Risiko."


Datum der Veröffentlichung: August 2017