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Commend International sichert Kommunikation in den VAE

Wo Telefon, Handy und Internet als Kommunikationsmittel an ihre Grenzen stoßen, ist das Know-How des Salzburger  Intercom-Weltmarktführers gefragt.

Eine Gruppe von Männern am Stand der Commend International GmbH bei der
Messeauftritt "Intersec" in Dubai © Commend International GmbH

Wie international ist Ihr Unternehmen aufgestellt?

Commend ist globaler Anbieter von sicheren Kommunikationssystemen sowie Notfall- und Gefahren-Reaktionssystemen für die effiziente und reaktionsschnelle Bewirtschaftung von öffentlichen Gebäuden, Industrieanlagen sowie öffentliche Infrastrukturen im Verkehrswesen. Im internationalen Partner-Netzwerk arbeiten weltweit rund 500 Menschen im Auftrag der Commend Marke. Der Jahresumsatz 2017 betrug ca. 70 Millionen Euro.

Wie ist der aktuelle Stand Ihrer Exportaktivitäten in den von go-international geförderten Zielmärkten?

Commend macht mittlerweile einen veritablen Umsatz im Zielmarkt Middle East. Unser Büro in Dubai hat mittlerweile vier Mitarbeiter, ein Mitarbeiter ist in Kuwait stationiert. Wir haben inzwischen ein kompetentes Vertriebs- und Betreuungsnetzwerk über die gesamte Golfregion und Nordafrika zur Kundenbetreuung aufgebaut. Bereits kurz nach Beginn unserer Aktivitäten in dieser Region konnten wir den Break Even erreichen.

Welche Rolle spielt die Unterstützung durch go-international beim Markteintritt?

Das Team des AußenwirtschaftsCenters Abu Dhabi unterstützt uns mit nachhaltigen Marketing- und PR-Aktivitäten sowie bei der allgemeinen Marktbearbeitung. Auch das Austrian Business Council ist äußerst hilfreich, weil man dort andere Unternehmer kennenlernt und der Austausch untereinander auf sehr unbürokratischem Wege verläuft, und man zudem sofort in einem Geschäftsnetzwerk agiert, das einem Eintrittshürden bei so manchen Kunden erspart - gute Ratschläge von bereits Erfahrenen bewahren vor Fettnäpfchen bei den Kunden, die aufgrund unserer Mentalitätsunterschiede schnell passieren können.

Was waren die Highlights Ihrer bisherigen internationalen Aktivitäten?

Das war sicherlich seinerzeit die Aufbauarbeit in den USA, weil das so ein riesiger Markt ist. Und weil Amerika wirklich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist, wenn es darum geht, mit guten Ideen seine Kunden zu unterstützen.

Gesprächsrunde beim Messeauftritt
© Commend International GmbH Messeauftritt "Intersec" in Dubai

Woran erinnern Sie sich, wenn Sie an Ihre ersten Erfahrungen im Export denken?

An so manche Situation am Zoll erinnere ich mich gerne. In meinem jugendlichen Einstiegsalter in diesem Beruf stand ich des Öfteren - vornehmlich nachts - mit den Carnet-ATA Zollpapieren an verschiedenen Ländergrenzen, um Commend Produkte ins Ausland zu exportieren. Und weil ich da sehr rasch Erfahrung gesammelt hatte, wie man mit diesen komplizierten Zollpapieren umzugehen hat, konnte ich den Zöllnern erklären, wo genau was einzutragen war. 

Welche Zielmärkte haben Sie als nächstes im Fokus?

Derzeit keine, da die bestehenden Märkte aktuell noch eine Menge an Wachstumspotential bieten. Wir haben in diesen Märkten noch genügend Herausforderungen vor uns, um unsere Präsenz als globaler, führender Anbieter unter Beweis zu stellen.

Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Dos und Don’ts in Middle East?

Middle East ist eine eigene Herausforderung mit spezifischen Marktanforderungen. Diesen Markt so zu bedienen, wie wir es in westlichen Märkten tun, wäre eine Falschannahme. Wir müssen da sehr viel in der Kundenbetreuung und der unterschiedlichen Mentalität dieser Menschen dazu lernen.

Ein heißer Tipp für andere österreichische Unternehmen die den Markteintritt in Middle East planen?

Auf jeden Fall sich in Geduld zu üben und genug Zeit für den Marktaufbau einzurechnen. Der mittlere Osten hat ein komplett anderes Lebensgefühl als wir. Es dauert dort alles um ein Vielfaches länger als bei uns. So ganz nach dem Motto: ‚Inschallah‘  das wir Österreicher mit "wird schon werden" übersetzen würden. Zusätzlich kommen die MitarbeiterInnen, die dort zusammen arbeiten, aus vielen unterschiedlichen Nationen - da kommt es oft zu Verständigungsproblemen. Ein zusätzlicher Tipp: Immer einen Pullover bei der Hand haben - trotz 45 Grad Außentemperaturen! Denn in den extrem klimatisierten Räumen bekommt man durch die dramatische Temperaturumstellung sonst rasch gesundheitliche Probleme.

Commend International GmbH im Word-Rap 

  • Am Flughafen mag ich...: „die Lounge, weil es dort im Gegensatz zu den öffentlichen Bereichen am Flughafen sehr ruhig ist und ich dort auch einmal ganz für mich alleine sein kann. In Ruhe eine Zeitung zu lesen – Salzburger Nachrichten Online, ist dort einfach ein Genuss!"
  • Innovation bedeutet für mich...: „stetige Herausforderung, um nicht dem Alten verhaftet zu bleiben, sondern immer neue Möglichkeiten zu suchen, um noch besser und noch attraktiver für die Kunden zu werden. "
  • Österreichs Stärken sind...: „dass wir im Ausland sehr gut organisiert sind, und uns dort immer sehr rasch als Österreich Community wiederfinden. Viele andere Nationen beneiden uns dafür. Österreich hat nach wie vor den Ruf, technisch und qualitativ zuverlässige Produkte auf höchstem Niveau zu liefern. Das ist in unserem konkreten Geschäftsfeld, welches wir als Commend bedienen, sehr hilfreich. Denn bei unseren Produkten geht es um höchste Zuverlässigkeit sowie größtmögliche Ausfallssicherheit."
  • Mein Lieblings-Exportmarkt ist...: „China, weil ich dort gezwungen bin vollkommen umzudenken. Denn dort läuft so ziemlich alles anders als bei uns. Und genau das fasziniert mich, weil ich dadurch auch anders zu denken lerne."


Datum der Aktualisierung: Oktober 2019