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KMF Maschinenfabriken liefern ein Aluminium-Schmelzwerk (Turnkey-Projekt) in den Iran

Groß, schwer und drehend: die Maschinen des österreichischen Anlagenbauers werden weltweit in der Nicht-Eisenmetallurgie eingesetzt.

Maschinenanlage der KMF
Die KMF Maschinenfabrik ist im Iran, in Australien, Südamerika, Südafrika und Indien tätig. © KMF Maschinenfabriken GmbH

Wie ist der aktuelle Stand Ihrer Exportaktivitäten in den von go-international geförderten Zielmärkten?

Unsere Exportaktivitäten sind voll im Gange und nahe am Abschluss. Indien wurde bereits positiv abgeschlossen. Dort wurde eine Anlage in Ahmedabad installiert und bereits in Betrieb genommen.

Im Iran konnte durch die Marketingoffensive ein Geschäft abgeschlossen werden, das errichtete Casthouse läuft sehr gut. Derzeit sind wir mit dem Kunden, trotz COVID19, hinsichtlich einer Vertiefung der Wertschöpfungskette im Gespräch, die als Ergebnis eine sog. „Billet Casting Line“ = „Strang-Guss-Anlage“ für den Aluminiumbereich (AL) zur Folge hätte. Realisierungszeitraum 2021 und 2022, je nach Entwicklung des COVID19-Themas sowie der generellen Entwicklung des AL-Absatzes am Weltmarkt. 

Welche Rolle spielt die Unterstützung durch go-international beim Markteintritt?

Die Förderung spielt eine große Rolle bei der Markterschließung - damit gelingt es speziell zu Beginn einen Teil der anfallenden Gesamtkosten abzufedern.

In welchen Situationen bewährt sich die Zusammenarbeit mit den AußenwirtschaftsCentern besonders?

Das AußenwirtschaftsCenter ist in vielen Bereichen hilfreich, speziell bei rechtlichen bzw. arbeitsrechtlichen sowie generellen Fragen zur Marktsituation und Besonderheiten auf die man achten sollte. Das AußenwirtschaftsCenter steht jederzeit für kompetente Auskünfte und Hilfestellungen zur Verfügung.

Wie international ist Ihr Unternehmen aufgestellt?

Unser Unternehmen ist so international aufgestellt, dass wir den überwiegenden Teil unseres Umsatzes im Ausland erzielen. Die Hauptmärkte im Bereich der Erzförderung sind Australien, Südamerika, Südafrika und im Sekundär-Aluminium Bereich sind es Indien und der mittlere Osten.

Wodurch unterscheidet sich Iran von anderen Ländern, in denen Sie bereits tätig sind?

Es gibt u.a. in kulturellen/religiösen Belangen (z.B. Ramadan) deutliche Unterschiede. Gravierend ist die politisch angespannte Situation mit der Wiedereinführung des Embargos durch die Trump-Regierung. Zusätzlich erschwerend ist die defacto Einstellung des Zahlungsverkehrs mit Iran – ein solcher „Stein“ wurde uns bis dato noch nie in den Weg gelegt. Durch die COVID19-Thematik ist der iranische Markt deutlich angespannter, Reisen in das Land sind nach wie vor nicht möglich. Wir behelfen uns mit Remote-Meetings bzw. Kontakt per E-Mail. 

KMF Maschinenfabriken GmbH im Word-Rap 

  • Mein erster Gedanke heute Morgen…. „Wie spät ist es in Teheran?“
  • Skype-Konferenzen finde ich …. „die beste Entwicklung seit dem Telefon“
  • Meine Export-Faustregel ist…. „die Vertriebskosten werden immer mindestens um 100% unterschätzt.“


Datum der Aktualisierung: August 2020