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bit media e-solutions überzeugt mit e-Government Lösungen in Afrika

Bei der Digitalisierung des staatlichen Schulwesens setzt Uganda auf technisches und internationales Know-How aus der Steiermark. 

Gruppenbild mit der Delegation aus Uganda
Delegation aus Uganda © ICS

bit media gehört heute zu Europas führenden e-Learning Anbietern mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen. Wie haben Sie das geschafft?

Der Grundstein wurde Ende der 90er Jahre mit der Teilnahme an EU-Projekten gelegt. Dabei wurden, vor allem im Kontakt mit unterschiedlichen Kulturen und Herangehensweisen, Netzwerke aufgebaut und wichtige Erfahrungen gesammelt. Dieses Know-How und gelebte Multikulturalität - in unserem Grazer Headquarter arbeiten rund 70 hochqualifizierte Teammitglieder aus etwa 10 verschiedenen Ländern, mit weiteren 120 MitarbeiterInnen und Fachleuten unseres internationalen Netzwerks zusammen - sind der Anknüpfungspunkt für unsere internationalen Projekte. Heute sind wir mit unseren Schwesterunternehmen in Deutschland, Schweiz, Albanien, Kosovo und Ukraine, die ebenso Teil der österreichischen eee group  (education, e-solutions, e-government) sind, sehr international aufgestellt. Hinzu kommen hier aber noch Projekte in ca. 20 weiteren Ländern der EU, Südost-Europas, Zentralasiens, Südost-Asiens und Afrikas.

Go-international hat Sie bei Ihrem Schritt nach Uganda unterstützt. Wie läuft dieses Projekt?

Seit ca. 2 Jahren sind wir in den Bereichen des digitalen Lernens (Education Technologies) und der digitalen (Schul-)Verwaltung mit relevanten Bedarfsträgern in Uganda in Kontakt. Begonnen haben wir unsere Aktivitäten im Rahmen einer Wirtschaftsmission nach Uganda und Ruanda, wo wir vom AußenwirtschaftsCenter Nairobi unterstützt wurden. Nach mehreren Reisen nach Kampala und der Entwicklung technischer Projektbeschreibungen mit den Kunden war es an der Zeit, unseren Projektpartnern einen Lokalaugenschein in Österreich zu ermöglichen, wofür wir die go-international Förderung nutzten.

Warum war diese Einladung nach Österreich für das Projekt wichtig?

Wir konnten live zeigen, wie unsere Technologien und auch unsere Zusammenarbeit mit unseren österreichischen Partnern hier funktionieren. Davon ausgehend ist es leichter vorstellbar, wie die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben in Uganda umgesetzt werden kann. Natürlich hinterlässt auch der Gesamteindruck unseres wunderschönen Kulturlandes Österreich extrem positive Spuren bei den Gästen.

Worin unterscheidet sich Uganda von Ihren bisherigen Märkten?

Im Vergleich zu Südost-Europa und Südost-Asien unterscheiden sich Kultur und Menschen in Uganda natürlich sehr. Diese Unterschiede zu erleben, ist besonders spannend und erstrebenswert.

Aber eines ist doch meistens gleich: Wenn man den Menschen mit Würde und auf Augenhöhe begegnet, hören sie zu. Und wenn man dann noch etwas liefern kann, das sie auch wirklich brauchen und nutzen können, wollen Sie das Gespräch weiterführen. Klar ist, sie fordern dieselbe gute Qualität wie wir in Österreich. 

Wenn Sie einem Export-Newcomer einen guten Tipp mit auf den Weg geben können - welcher wäre das?

Nutzen Sie das Netzwerk der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA! Wir kooperieren mit den AußenwirtschaftsCentern in fast allen Ländern, in denen wir tätig sind. Die Unterstützung reicht hier von Erstkontakten, über aktive Begleitung bei der Projektentwicklung bis hin zur Logistikunterstützung bei Reiseproblemen. Einen perfekten Einstig bieten natürlich die Wirtschaftsmissionen. Hier lernt man ein Land unter Begleitung des AußenwirtschaftsCenter mit seiner lokalen Expertise kennen, knüpft erste Kontakte im Land und hat natürlich die Möglichkeit, sich mit anderen mitreisenden österreichischen Unternehmen auszutauschen. Dieser Mix macht eine Wirtschaftsmission so wertvoll. Sich selbst aktiv und gut vorzubereiten und dann auch aktiv und intensiv nachzuarbeiten ist dabei natürlich auch ein Muss, wenn man nachhaltigen Nutzen aus einer Wirtschaftsmission erzielen will.

Welche Hürden sind besonders schwer zu überwinden?

Oft begegnen uns bürokratische Hürden in den Ländern. Hinzukommt dann noch, dass man die nationalen Gegebenheiten - zumindest am Anfang - nicht kennt. Ohne einen lokalen Partner geht es nicht - so unsere Erkenntnis. Einen guten Partner im Land zu finden, ist dann auch oft die größte und wichtigste Herausforderung, um erstmals und dann auch längerfristig vor Ort erfolgreich sein zu können. Oft haben uns hier die AußenwirtschaftsCenter schon weiterhelfen können. Danke dafür!

Gibt es etwas, worauf Sie besonders stolz sind?

Ja, besonders schön war bzw. ist es, wenn man noch während der Projektumsetzung in weniger gut entwickelten Ländern sieht, dass Kinder mit Freude unsere digitalen Bildungsangebote nutzen. Durch das Projekt bekommen sie Zugang zu besserer Bildungsqualität und damit auch bessere Chancen für ihren Lebensweg. Unsere e-Learning Inhalte z.B. in laotischer Sprache zu sehen, ohne selbst irgendetwas davon zu verstehen, ist dabei auch wirklich cool.

Geschäftsführer Mag.(FH) Stefan Düss
© Foto Furgler Miteigentümer & Prokurist Mag.(FH) Stefan Düss

bit media e-solutions GmbH im Word-Rap

  • Grenzüberschreitung ... „bedeutet Weiterentwicklung und Horizonterweiterung"
  • Unser Erfolgsgeheimnis ist ... „dem Kunden nur das zu geben, was er wirklich braucht und haben will."


(Datum der Veröffentlichung: Februar 2021)